Solarrechner 2026
Berechne in einer Minute Kosten, jährliche Ersparnis, Amortisation und Autarkie deiner Photovoltaikanlage – mit aktuellen Preisen, Einspeisevergütung und dem Ertrag deiner Region.
Deine Angaben
Dein Ergebnis
Du deckst rund 75 % deines Strombedarfs selbst.
Unverbindliche Schätzung – ersetzt kein individuelles Angebot.
So rechnen wir – Annahmen & Quellen (Stand Juli 2026)
Anlagenpreis: schlüsselfertig inkl. Montage, 0 % MwSt, größendegressiv (1.450 €/kWp bei 10 kWp). Speicher: 550 €/kWh installiert. Die angezeigte Spanne beträgt ±10 %.
Ertrag: 1.000 kWh je kWp/Jahr (regional). Eigenverbrauch/Autarkie: ohne Speicher ~30 % / ~35 %, mit adäquatem Speicher bis ~65 % / ~75 %.
Einspeisevergütung: 7.8 ct/kWh (bis 10 kWp, Anteil 10–40 kWp: 6.73 ct/kWh), 20 Jahre garantiert. Strompreis: frei einstellbar, Default 37 ct/kWh. CO₂: 0.36 kg/kWh verdrängter Netzstrom.
Der 20-Jahre-Gewinn ist bewusst konservativ (heutige Ersparnis × 20 − Investition); steigende Strompreise und Modul-Degradation gleichen sich grob aus.
Quellen: BDEW (Strompreis), Bundesnetzagentur/EEG & ADAC (Einspeisevergütung), 42watt / photovoltaik.one (Anlagenpreise), reduco.ai (Speicher), dezentralo / gruenes.haus (Ertrag), Stadtwerke Gütersloh / 42watt (Autarkie), Umweltbundesamt (CO₂-Faktor).
Was bestimmt, ob sich deine Solaranlage lohnt?
Die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage hängt an vier Stellschrauben: dem Anlagenpreis, deinem Eigenverbrauchsanteil, dem Strompreis, den du dadurch sparst, und dem Ertrag an deinem Standort. Seit 2023 gilt zusätzlich die 0 % Mehrwertsteuer, was die Investition um rund ein Fünftel gegenüber früher senkt.
Entscheidend ist der Eigenverbrauch: Solarstrom, den du selbst nutzt, spart dir den vollen Netzstrompreis von 2026 rund 37 ct/kWh. Für eingespeisten Strom gibt es dagegen nur die gesetzliche Einspeisevergütung von aktuell 7,8 ct/kWh. Wer viel Strom tagsüber verbraucht oder einen Speicher nutzt, verschiebt Kilowattstunden von der günstigen Einspeisung zum wertvollen Eigenverbrauch – und verkürzt so die Amortisation.
Ein Batteriespeicher hebt den Autarkiegrad typischerweise von etwa 35 % auf 70–75 %. Er kostet zusätzlich, steigert aber die jährliche Ersparnis deutlich – besonders bei Haushalten mit hohem Abendverbrauch, Wärmepumpe oder E-Auto. Im Rechner kannst du den Speicher ein- und ausschalten und siehst den Effekt sofort.
Der regionale Ertrag macht ebenfalls einen Unterschied: In Süddeutschland erzeugt dieselbe Anlage rund 1.100–1.160 kWh je kWp, im Norden eher 900–960 kWh. Deshalb fragt der Rechner nach deinem Bundesland.
Förderung 2026 – das solltest du wissen
Bundesweit gilt die 0 % Mehrwertsteuer (bereits in den Preisen enthalten) und der zinsgünstige KfW-Kredit 270 – wichtig: vor Auftragserteilung beantragen. Zusätzliche Zuschüsse von Ländern und Kommunen variieren stark und sind oft befristet.
→ Alle Förderungen im ÜberblickHäufige Fragen zum Solarrechner
Wie genau ist der Solarrechner?
Der Rechner liefert eine belastbare Größenordnung auf Basis aktueller Durchschnittswerte für 2026 (Anlagenpreise, Einspeisevergütung, Strompreis, regionaler Ertrag). Dein tatsächliches Angebot hängt von Dach, Verschattung, gewähltem System und Anbieter ab und kann abweichen. Für eine exakte Berechnung empfehlen wir ein kostenloses Vor-Ort-Angebot.
Lohnt sich ein Batteriespeicher?
Ein Speicher hebt den Autarkiegrad von rund 35 % auf 70–75 % und die jährliche Ersparnis spürbar an, weil du mehr deines eigenen Solarstroms selbst nutzt statt ihn für ~7,8 ct/kWh einzuspeisen. Die Zusatzinvestition verlängert die Amortisation aber leicht. Rechne beide Varianten im Rechner gegeneinander – bei hohem Abend-/Nachtverbrauch (E-Auto, Homeoffice) lohnt der Speicher meist deutlich.
Warum ist der Eigenverbrauch wichtiger als die Einspeisung?
Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde spart dir den vollen Netzstrompreis (2026 ~37 ct/kWh). Für eingespeisten Strom bekommst du dagegen nur die Einspeisevergütung (~7,8 ct/kWh). Eigenverbrauch ist damit rund 4–5× wertvoller – deshalb rechnet sich Solar auch bei sinkender Einspeisevergütung.
Welche Anlagengröße passt zu meinem Verbrauch?
Als Faustregel gilt etwa 1 kWp je 1.000 kWh Jahresverbrauch, plus Reserve für Wärmepumpe oder E-Auto. Ein 4-Personen-Haushalt mit ~4.500 kWh fährt mit 8–11 kWp meist ideal. Der Rechner schlägt dir automatisch eine passende Größe vor.
Ist die 0 % Mehrwertsteuer im Preis enthalten?
Ja. Seit Januar 2023 gilt für Photovoltaikanlagen bis 30 kWp und zugehörige Speicher der Nullsteuersatz. Alle im Rechner genannten Preise sind bereits Endpreise ohne Mehrwertsteuer.
Vom Richtwert zum konkreten Angebot
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